Es gibt diesen Moment im Spiegel, in dem ein Paar Ohrringe einfach sitzt – und einen anderen, in dem dasselbe Paar irgendwie nicht passt. Oft liegt das nicht am Ohrring selbst, sondern daran, wie er mit deiner Gesichtsform zusammenspielt. Die gute Nachricht: Es gibt ein paar einfache Faustregeln. Sobald du sie kennst, fällt dir die Wahl viel leichter. Welche Ohrringe zu welcher Gesichtsform passen, klären wir hier Schritt für Schritt.
So findest du deine Gesichtsform heraus
Bevor wir zu den Ohrringen kommen, ein kurzer Blick in den Spiegel. Binde die Haare zurück und achte auf die Proportionen:
Rund: etwa gleich breit wie lang, weiche Linien, volle Wangen.
Oval: etwas länger als breit, sanft schmaler werdendes Kinn. Gilt als die ausgewogenste Form.
Eckig: kräftige Kieferlinie, Stirn und Kiefer ähnlich breit.
Herzförmig: breitere Stirn, schmales, spitz zulaufendes Kinn.
Länglich: deutlich länger als breit.
Die meisten Gesichter sind Mischformen – das ist völlig normal. Nimm einfach die Form, die am ehesten passt.
Die Grundregel: Kontrast schafft Harmonie
Der wichtigste Trick ist simpel. Ohrringe wirken am besten, wenn sie die Gesichtsform nicht verdoppeln, sondern ausgleichen. Ein rundes Gesicht profitiert von länglichen Formen, ein eckiges von weichen Rundungen. Du betonst also nicht, was schon da ist, sondern setzt einen Gegenpunkt.
Welche Ohrringe zu welcher Gesichtsform
Rundes Gesicht. Längliche, hängende oder tropfenförmige Ohrringe strecken optisch und schaffen Definition. Meide grosse Kreise und Creolen, sie betonen das Runde zusätzlich. Ein längliches Design wie Berlin ist hier eine gute Wahl.
Ovales Gesicht. Glückwunsch, dir steht fast alles. Du kannst mit Formen spielen, von Statement-Teilen bis zu zarten Steckern. Nutze die Freiheit und probier ruhig Mutigeres aus.
Eckiges Gesicht. Runde und geschwungene Formen mildern die markante Kieferlinie. Creolen oder organische, weiche Designs schmeicheln. Sehr kantige, geometrische Ohrringe verstärken dagegen das Eckige.
Herzförmiges Gesicht. Ohrringe, die nach unten breiter werden – etwa Tropfen- oder Dreiecksformen – gleichen die schmale Kinnpartie aus. Ein verspieltes Design wie Barcelona bringt unten Volumen und schafft Balance.
Längliches Gesicht. Kurze, breitere Modelle und runde Stecker wirken ausgleichend. Sehr lange Hänger betonen die Länge zusätzlich, deshalb eher zurückhaltend einsetzen.
Regeln sind da, um gebrochen zu werden
So hilfreich diese Faustregeln sind – am Ende zählt, ob du dich mit deinen Ohrringen wohlfühlst. Wenn ein Paar dich anlächelt, sobald du es siehst, dann ist es das richtige. Authentizität schlägt jede Formel. Sieh die Tipps als Startpunkt, nicht als Vorschrift.
Probier es einfach aus
Am besten findest du deine Form heraus, indem du verschiedene Stile vor dem Spiegel hältst. Im Shop findest du von zart bis Statement alles, was du dafür brauchst – und alle Modelle sind so leicht, dass du sie den ganzen Tag tragen kannst. Wie du grosse, auffällige Modelle dann richtig in Szene setzt, liest du im Beitrag über grosse Ohrringe stylen.
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